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MIKADO REMIX

Louis Vanhaverbeke | CAMPO (Gent)

Eintritt € 14,00 | Ermäßigt € 7,00

Cool-Down mit Jana Gmelin nach der Vorstellung am 30.10. | Künstler*innengespräch nach der Vorstellung am 31.10., moderiert von Felizitas Stilleke

Englisch und Flämisch, Sprachkenntnisse nicht zwingend erforderlich

  • Alternative Sitz- und Liegemöglichkeiten
  • Rollstuhlgerecht
  • Induktive Höranlage

Eine der am häufigsten bei Google eingegebenen Fragen lautet: „How can I be normal?“. Für viele Menschen scheint Normalität ein Ideal zu sein. Louis Vanhaverbeke beschäftigt sich in MIKADO REMIX mit dem Drang nach Normalität, in dem sich stets auch eine Sehnsucht nach sozialer Integration artikuliert. Individuen wollen dazu gehören und akzeptiert werden. Die Einhaltung der Norm verspricht seelischen Frieden, es entstehen aber auch neue Zwänge. In MIKADO REMIX sind die Grenzen der Normalität ebenso bildlich wie buchstäblich. Louis Vanhaverbeke, ein versierter Handwerker, füllt die Bühne mit Bauzäunen, Aufbewahrungsboxen und einem Sicherungskasten. Er schafft ungeahnte Verknüpfungen, die außer Kontrolle geraten. Das komplexe Geschehen kippt ins Unheimliche. Vanhaverbeke baut, bohrt und stapelt weiter. Auch auf klanglicher Ebene: Dort sampelt, rappt und beatboxt er. Seiner Innenwelt gibt er durch DIY-Konstruktionen räumliche Gestalt, öffnet Türen, wo es vorher nur Grenzen gab, und Fenster, wo man bis vor kurzem nur Spiegel sah.

Louis Vanhaverbeke war bei SPIELART 2017 mit MULTIVERSE zu sehen.

 

 

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Performance   Solidarität   Musik  

Lesen Sie mehr:

Von und mit Louis Vanhaverbeke Dramaturgie Dries Douibi Videografie Freek Willems Licht- und Sounddesign Bart Huybrechts Technik Philippe Digneffe, Simon Van den Abeele

Louis Vanhaverbeke (*Gent, 1988) kreiert Performances und Installationen. 2010 machte er seinen Abschluss am Atelier Mixed Media of Sint-Lucas Ghent (jetzt LUCA) und 2014 am SNDO in Amsterdam. Sein künstlerisches Interesse gilt dem Aufeinanderprallen verschiedener Lebensstile und Subkulturen. Eine große Rolle spielen hierbei Musik als Mittel des Ausdrucks von Identität sowie Objekte – Plastikteile, Drumcomputer, kleine Wägelchen und allerhand buntes Rüstzeug. In Interaktion mit diesen Objekten versucht Vanhaverbeke, sich auf der Bühne und in der Welt zu verorten und entorten.

Produktion CAMPO Koproduktion Kunstenfestivaldesarts 2018, Beursschouwburg, le phénix, scène nationale Valenciennes, european creative hub Residenzen Malpertuis Tielt, PACT Zollverein, Grand Theatre Groningen, De Grote Post Oostende, Arc - artist residency Romainmôtier, kunstenwerkplaats Pianofabriek Brussel