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THE GENERAL'S STORK

Heba Y. Amin (Kairo| Berlin)

Eintritt € 10,00 | Ermäßigt € 5,00

Muffathalle, Radio 80000

30.10. 20:00 – 21:00

Anmeldungsverfahren ab 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

In englischer Sprache

  • Rollstuhlgerecht

Ende 2013 geriet Ägypten weltweit in die Schlagzeilen, als die Behörden einen Wanderstorch wegen eines an seinem Körper befestigten elektronischen Geräts festnahmen. Er wurde der Spionage verdächtigt. THE GENERAL’S STORK – ein laufendes Projekt mit Film, Fotografie, Archivmaterial und Performance – beleuchtet die Politik der Überwachung aus der Luft aus der Vogelperspektive. Vor dem Hintergrund biblischer Prophezeiungen, kolonialer Erzählungen und Drohnenkriegsführung thematisiert die Performance die aktuellen Bedingungen staatlicher Paranoia, die einen Zugvogel zum internationalen Spion machten. Mit völlig neuem Material präsentiert Heba Y. Amin ihre jüngste Version dieses Projekts.

Lecture-Performance  

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Von | Mit Heba Y. Amin

Die Künstlerin Heba Y. Amin ist Professorin für digitale und zeitbasierte Kunst an der ABK-Stuttgart, Mitbegründerin des Black Athena Collective, Kuratorin für visuelle Kunst für die Zeitschrift Mizna und sitzt derzeit im Redaktionsausschuss des Journal of Digital War. Sie wurde mit dem Sussmann Artist Award 2020 für Künstler*innen ausgezeichnet, welcher sich für die Ideale der Demokratie und des Antifaschismus einsetzt und wurde als FIELD OF VISION FELLOW, NYC (2019) auserkoren. Heba Y. Amins Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, darunter befindet sich THE MOSAIC ROOMS, London (2021), die Preisausstellung BÖTTCHERSTRAßE, Bremen (2018), das Eye Film Museum, Amsterdam (2020), das Quai Branly Museum, Paris (2020), MAXXI Museum, Rom (2018), Liverpool Biennale (2021), 10. Berlin Biennale (2018), 15. Istanbul Biennale (2017) und 12. Dak'Art Biennale (2016). Ihre jüngste Publikation ist Heba Y. Amin: Auch ihr Werk THE GENERAL'S STORK (Hrsg. Anthony Downey) wurde kürzlich bei Sternberg Press (2020) veröffentlicht. Über ihre Werke und Interventionen wurde unter anderem in der New York Times, The Guardian, The Intercept und BBC berichtet. Darüber hinaus ist Heba Y. Amin auch eine jener Künstlerinnen welche sich hinter der subversiven Graffiti-Aktion am Set der Fernsehserie HOMELAND verbirgt. Diese fand weltweites Interesse in den Medien.