A CRASH COURSE IN CLOUDSPOTTING

Raquel Meseguer Zafe (Bristol)

Eintritt frei

Digital

24.10. 17:00

24.10. 19:00

24.10. 21:00

25.10. 18:00

25.10. 20:00

26.10. 18:00

26.10. 20:00

Anmeldung ab 01.10.

In englischer Sprache

Das digitale Audioprojekt A CRASH COURSE IN CLOUDSPOTTING erzählt die Geschichten von Menschen, die sich in der Öffentlichkeit ausruhen müssen, weil sie unter nicht-sichtbaren Behinderungen wie chronischen Schmerzen oder chronischer Erschöpfung leiden. Die Theatermacherin Raquel Meseguer Zafe sammelt seit mehreren Jahren diese Geschichten über das Hinlegen, Anlehnen und (Aus)ruhen in der Öffentlichkeit und die Widerstände, die sich durch eine Umwelt ergeben, die nur für bestimmte Menschen ausgelegt ist. A CRASH COURSE IN CLOUDSPOTTING produziert eine neue Form des kollektiven Erlebens, in der sich das Publikum zuhause ausruhen und der Audio-Performance beiwohnen kann. Neben den erzählten Geschichten werden in Echtzeit, mithilfe einer App, Sounds einer Gruppe von neurodiversen Menschen ausgelöst, die sich im Laufe des Tages ausruhen, um Schmerzen oder Müdigkeit zu bewältigen. A CRASH COURSE IN CLOUDSPOTTING begreift (Aus)ruhen dabei als kreativen und mutigen Akt und sieht in der Horizontalität eine neue, inklusive Form der Publikumsanordnung, die ein anderes Aufnehmen, Zuhören und Beteiligen ermöglicht.

 

Audioperformance  

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Konzipiert von Raquel Meseguer Zafe Entworfen in Kollaboration mit  Theatre Designer Sophia Clist Komposition | Sound Jamie McCarthy Associate Artist Laura Dannequin Design Tom Metcalfe Sound Design Charles Webber  Softwareentwicklung David Haylock | Joseph Horton Publikationsdesign Lily Green (No Bindings) 

Die Theatermacherin Raquel Meseguer Zafe ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Unchartered Collective, einer kleinen Gruppe von Kreativen aus Bristol, die alle unter chronischen Schmerzen leiden. Seit 14 Jahren lebt sie selbst mit chronischen Schmerzen. Um zu reisen oder an Veranstaltungen teilnehmen zu können, ohne einen Schub auszulösen, begann sie 2015, sich auch in der Öffentlichkeit hinzulegen. Dies führte zu unterschiedliche Reaktionen, teilweise stieß sie auf Widerstand oder wurde gebeten zu gehen. Als sie sich 2016 im Southbank Centre, London, hinlegte, löste sie einen Sicherheitsalarm aus. Seit 2016 entwickelt Raquel Meseguer Zafe Projekte und Ästhetiken, die Unterschiede als kreatives Werkzeug begreifen. Sie unterstützt The Resting Spaces Network, eine Künstleraktivist*innenbewegung, die für die Inklusion von Menschen mit unsichtbaren Behinderungen die Bereitstellung von Ruheräumen oder horizontalen Veranstaltungskonzepten fordert. Durch ihre Projekte und Gespräche möchte sie die Konventionen des öffentlichen Raumes in Frage stellen und ein Neudenken für seine Nutzung fördern.

 

Beauftragt von Unlimited & Camden Alive Produktion MAYK Gefördert mit öffentlichen Mitteln von Arts Council England. In Zusammenarbeit mit dem Grenzgänger-Festival