BANG BANG WO

Nelisiwe Xaba (Johannesburg)

Eintritt € 12,00 | Ermäßigt € 6,00

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst | Auditorium

30.10. 15:00

31.10. 15:00

31.10. 19:00

In englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung

  • Rollstuhlgerecht

In der Lecture Performance BANG BANG WO (Mandarin: „Helfen“) erkundet  die Choreografin und Performerin Nelisiwe Xaba die Politik und die Bedeutung von Hilfeleisten und -annehmen. BANG BANG WO erinnert uns daran, dass auf „Hilfe" aufbauende Beziehungen oft die Gewalt maskieren, die unter der Oberfläche der Gesellschaft wirkt. Stipendien, Affirmative Action, Allianzen im digitalen Raum, wohltätige Spenden und transnationale NGOs, Black Tax und gegenderte Hausarbeit, die ein integrales Element des häuslichen Lebens südafrikanischer Familien ist, kommen auf den Prüfstand. BANG BANG WO stellt unbequeme Fragen zu unserem Engagement, wenn wir Hilfe annehmen oder leisten und zu den Machtverhältnissen zwischen Helfenden und Hilfeempfangenden.

   

Lecture-Performance  

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Nelisiwe Xaba lebt und arbeitet als Choreografin und Tänzerin in Johannesburg. Vor knapp zwanzig Jahren begann ihre Karriere als Tänzerin. In den frühen 1990er Jahren war Nelisiwe Xaba Stipendiatin an der Johannesburg Dance Foundation und der Rambert School of Ballet and Contemporary Dance in London. 1997 kehrte sie nach Südafrika zurück und wurde Mitglied der Pact Dance Company. Sie startete ihre Solokarriere und arbeitete mit Robyn Orlyn und anderen renommierten Choreograph*innen zusammen. Nelisiwe Xaba war an verschiedenen multimedialen Projekten und Kooperationen mit Choreograph*innen, Performer*innen, bildenden Künstler*innen, Modedesigner*innen, Theater- und Fernsehregisseur*innen, Dichter*innen und Musiker*innen beteiligt. Mit ihren jüngsten Solo-und Gemeinschaftsproduktionen PLASTICISATION, THEY LOOK AT MET AND THAT'S ALL THEY THINK , SAKHOZI SAYS "NON" TO THE VENUS, CORRESPONDANCES, BLACK!...WHITE? und UNCLES & ANGELS tourte sie in Südafrika und international. 2013 performte sie Adaptionen von THE VENUS bei der Biennale in Venedig .2013 erhielt sie den FNB Art Prize für den mit Mocke J van Veuren kreierten Film UNCLES & ANGELS. 2016 schuf sie URBAN MERMAID für das 50-jährige Jubiläum der Goodman Gallery. Das Stück wurde ebenfalls bei den Berliner Festspielen gezeigt. 2017 entstand BANG BANG WO, gefördert vom National Arts Council und im Centre for the Less Good Idea uraufgeführt. Nelisiwe Xabas Kooperation HOMINAL/XABA, mit der Schweizer Choreografin Marie-Caroline Hominal erlebte seine Premiere 2019 und ist derzeit auf Tournee. Für Virtual National Arts Festival 2020 in Makhanda entstand Nelisiwe Xabas neuestes Werk die Klanginstallation NZINGA.

 

Realisierung in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst und dem Goethe-Institut Unterstützt vom National Arts Council of South Africa | The Centre for the Less Good Idea