WERTHER.LIVE

punktlive

Eintritt frei

Digital

24.10. 20:00

Zugriff: Live-Stream über unsere Website

In deutscher Sprache

FÜR JUGENDLICHE

 

Das digitale Theaterprojekt WERTHER.LIVE des Kollektivs punktlive erkundet mediale Grenzen – in Pandemie-Zeiten und darüber hinaus. DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER, geschrieben 1774 von Johann Wolfgang von Goethe, dient als Vorlage für WERTHER.LIVE. Das Stück wurde für die virtuelle Gegenwart adaptiert, es fusionieren Theater mit Social Media und Film: ebay statt Tanzball, Skype statt Spaziergang im Wald. Lotte und Werther verlieben sich auf eBay Kleinanzeigen, und obwohl sie sich nie persönlich begegnet sind, bringt das Lottes langjährige Beziehung ins Wanken. Wie verhandelt Werther im 21. Jahrhundert sein Leid, und seine Gedanken zum Freitod? Und wie gehen seine Freund*innen damit um, dass er ihnen immer mehr entgleitet? Auf sehr eindringliche und intime Weise macht das Stück diese Themen erlebbar, indem in Werthers und Willhelms virtuelles Handeln eingetaucht werden kann.

 

Wer möchte, kann mit den Figuren Kontakt via social media aufnehmen:

Online Performance  

Lesen Sie mehr:

Mit Jonny Hoff, Klara Wördemann, Florian Gerteis, Michael Kranz Regie Cosmea Spelleken Live-Schnitt Lotta Schweikert Technik Leonard Wölfl Produktionsleitung Sofie Anton

Das Kollektiv punktlive fusioniert Social Media mit Film und Theater und sucht nach neuen Erzählformen und Wegen diese inhaltlich mit (klassischen) Stoffen zu verknüpfen. punktlive ist eine junge, freie Gruppe Theater- und Filmschaffender, die durch die gemeinsame Arbeit an WERTHER.LIVE, einem rein digitalen Theaterstück, zusammengefunden hat. WERTHER.LIVE wurde mit dem Deutschen Multimedia-Preis 2020 ausgezeichnet und wurde beim Nachtkritik Theatertreffen 2021 unter die 10 besten Stücke des Jahres 2020 gewählt. Das Stück war nominiert für das Theatertreffen der Berliner Festspiele und ist eingeladen zum 38. Heidelberger Stückemarkt. Die Mitglieder*innen des Kollektivs leben und arbeiten über ganz Deutschland und Österreich verteilt und wollen die Erzählformen von Film, Theater und Social Media neu ausloten. Sie glauben: Theater kann mehr als nur analog. Die digitale Lebensrealität, die wir alle leben, der Umgang mit Medien und sozialen Netzwerken, der in unserem Alltag schon lange Einzug gefunden hat – sie können dem Theater neue erzählerische Möglichkeiten eröffnen.

 

Gefördert von den Kulturämtern Freiburg und Karlsruhe.