GRINDING THE WIND

Dina Mimi (Amsterdam | Jerusalem)

Eintritt € 7,00 | Ermäßigt € 5,00

HochX

05.11. 20:30

06.11. 15:00

06.11. 18:00

In englischer und arabischer Sprache

  • Rollstuhlgerecht

Dina Mimi ist in GRINDING THE WIND auf der Suche nach den fehlenden Teilen der Geschichte ihres Urgroßvaters, der 1969 in einem israelischen Militärkrankenhaus medizinischen Tests und einer Herzoperation unterzogen wurde. Dieses Ereignis veranlasste die junge Künstlerin zu einer Recherchereise durch Archive, mündliche Überlieferungen, Träume und Literatur. Sie erklärt: „Wie ein Chirurg, der feuchte Träume davon hat, während einer Operation einen Finger in ein Herz einzuführen, so ist auch mein Erforschen der performativen Aspekten der Operation am offenen Herzen von Sehnsucht motiviert. Das Herz meines Urgroßvaters, eingeschlossen hinter mehr als hundert Stichen von seiner Brust bis zur Taille, wurde als seine letzte Geste der Selbstverbrennung in Asche zurückgeführt.“ Angesichts des Mysteriums dieses nun unzugänglichen „Archivs“ sucht Dina Mimi in GRINDING THE WIND nach Hinweisen, um das Schweigen, den Protest und schließlich auch den Tod ihres Urgroßvaters nachvollziehen zu können.

 

Lecture-Performance  

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Von | Mit Dina Mimi Sound Bashar Suleiman | Maya Khaldi 

Die Künstlerin Dina Mimi lebt und arbeitet zwischen Jerusalem und Amsterdam. Sie beschäftigt sich interdisziplinär mit Video, Sound, Performance und Text und beschäftigt sich mit Protest als Performance und mit Fragen nach Körpern und Tod in der öffentlichen Sphäre. 2016 schloss sie ihr Bachelor-Studium an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem ab und studierte anschließend „Kunst im öffentlichen Raum“ an der École cantonal d'art du Valais in der Schweiz. Aktuell ist sie Künstlerin im Residenzprogramm von De Ateliers in Amsterdam. Dina Mimi nahm an zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen in Städten auf der ganzen Welt teil, darunter Amman, Amsterdam, Boston, Brüssel, Dro, Jerusalem, Lissabon, Madrid, Paris, Pedua, Ramallah, Seoul und Zürich.

Auftragswerk im Rahmen von The Consortium Commissions - einem von Mophradat initiierten Projekt