MY HOME AT THE INTERSECTION

Abhishek Thapar (Moga | Amsterdam)

Eintritt € 7,00 | Ermäßigt € 5,00

Englisch mit deutschen Übertiteln

Welchen Zugang gibt es zur eigenen Vergangenheit und Familiengeschichte, wenn diese unlösbar mit gewaltvollen Konflikten und kollektiven Traumata verknüpft sind? In der Punjab Region, in der Abhishek Thapar aufwuchs, prägen Erfahrungen von Umsiedlung, Vertreibung, Gewalt und Verlust den Lebensalltag, seit das Gebiet 1947 von der Teilung des indischen Subkontinents in die Nationen Indien und Pakistan betroffen war. 1984 wurde die Region in einen blutigen Konflikt zwischen der militanten Khalistan-Bewegung und dem indischen Militär verwickelt, der ein Pogrom an der Zivilbevölkerung zur Folge hatte. Abhishek Thapar, seine Eltern und seine Schwester flohen aus ihrer Heimat und ins Vergessen. Für MY HOME AT THE INTERSECTION reiste die Familie erstmals zurück an ihren früheren Wohnort – ein Haus, das seit langem verschwunden ist, einen Ort, den sie alle zu vergessen geglaubt hatten. In seiner von erstaunlicher Leichtigkeit geprägten Erzählperformance verbindet Thapar nun die filmische Dokumentation dieser Rückkehr mit verschiedenen Objekten und Materialien und nimmt einen kleinen Kreis von Zuschauer*innen mit in eine widersprüchliche Vergangenheit.

&nbs

 

Externe Inhalte

Die Inhalte werden von YouTube eingebettet. Sie werden nur mit Ihrer Zustimmung geladen

 

  Ich stimme zu, dass mir die Inhalte angezeigt werden. Weitere Information in der Datenschutzerklärung.  

 

 

Performance   Geschichtenerzählen   Politik und Zeitgeschichte  

Lesen Sie mehr:

Von und mit Abhishek Thapar Dramaturgische Mitarbeit Maria Rössler, Divya Nadkarni Beratung Floris van Delft, Jeroen Fabius Kamera Sahib Gill Schnitt Jeanette Groenendaal, Rinku Kalsy Musik Kabeer Kathpalia Kostüme Loise Braganza Recherche Abhishek Thapar, Swati Simha Im Video Venu Thapar, Dr. Shveta Grover, Ashok Thapar Untertitel Yvonne Griesel

Abhishek Thapar, geboren 1985 in Moga, ist Theatermacher, Performer, Puppenspieler und bildender Künstler und lebt in Amsterdam. Er studierte am DAS Theatre in Amsterdam und an der LISPA in London. Derzeit arbeitet er künstlerisch und wissenschaftlich in den Bereichen postkoloniale Epistemologien, historiografische Metafiktion und Storytelling.

Realisierung gefördert vom Nederlands Fonds voor Podiumskunsten