XOBULA INXEBA | PEEL BACK THE WOUND

Qondiswa James (Kapstadt)

Eintritt € 7,00 | Ermäßigt € 5,00

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst | Auditorium

04.11. 18:00

05.11. 17:00

06.11. 17:00

In englischer Sprache und isiXhosa

  • Rollstuhlgerecht

In XOBULA INXEBA | PEEL BACK THE WOUND (dt.„Schäle die Wunde ab“), untersucht die Künstlerin Qondiswa James die temporäre, autonome Zone eines Verkaufsstandes, in der gefährliche Ideen durch Geschichtenerzählen öffentlich erkundet werden. XOBULA INEXBA handelt von einem Paar auf dem Land und einem Gewaltakt, der alles auf den Kopf stellt. Die Produktion befasst sich mit der Prekarität von Landarbeiter*innen (insbesondere inoffiziellen Händler*innen und Straßenverkäufer*innen) und Wanderarbeiter*innen (in diesem Fall einem LKW-Fahrer) in der Region Eastern Cape, um die Klassenbestrebungen einer Familie in den Kontext eines Südafrikas nach der  Wahrheits- und Versöhnungskommission TRC von 1994 zu bringen.

Performance  

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Text | Performance Qondiswa James Live Sound Komposition Asher Gamedze

Die Theatermacherin, Performancekünstlerin, Schriftstellerin und Aktivistin Qondiswa James lebt und arbeitet in Kapstadt. Derzeit studiert sie ihren Master in Live Art, Interdisciplinary and Public Art am Institute of Creative Arts. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit der sozio-politischen Vorstellungskraft, um Grenzüberschreitungen zu mobilisieren. Für Ihre Regiearbeit A FAINT PATCH OF LIGHT wurde sie bei den Fleur du Cap Theatre Awards 2019 ausgezeichnet und war Gewinnerin eines Standard Bank Ovation Award 2019. Im November 2019 nahm sie mit ihrer Intervention JAILBED am Infecting the City Public Art Festival teil. 2020 inszenierte sie A HOWL IN MAKHANDA für das Cape Town School's Festival und NDINXANIWE beim National Arts Festival 2021. Sie war Kuratorin des Malibongwe Women in Theatre Festival (2020). Als Performerin arbeitete sie für die Filmprojekte HIGH FANTASY und LETTERS FROM THE CONTINENT. Derzeit arbeitet sie als Kuratorin an der Online-Stop-GBV+F-Kampagne BODY OF EVIDENCE.

Realisierung in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München