DISCOMFORT DISCO 1

MOHABBAT KA SHARBAT (SHERBET OF LOVE) von Aman Mohammadi

Eintritt frei

Digital

22.10. 17:30 – 18:30

23.10. 17:30 – 18:30

Sexueller Inhalt, Altersempfehlung ab 16+| Zugang: Zoom | Anmeldung: ab 15. Oktober | Was Sie brauchen: Was Sie brauchen: Etwas zu trinken, ein Körpermaßband, einen Stift und Papier

In englischer Sprache

MOHABBAT KA SHARBAT (SHERBET OF LOVE) ist ein Stück über Identitätspolitik, Minderheiten und einen muslimischen Körper in Übergröße, der versucht, in schweren Zeiten einen Raum der Liebe, der Hoffnung und des Trostes zu schaffen. Aman Mohammadis lebenslange, quälende und demütigende Erfahrung: Ständig wird sie mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebracht. Ihre Performance reflektiert ihre persönliche Erfahrung. Sie thematisiert Kampf, Schmach, Ablehnung, Objektivierung, Assoziation, Unbehagen und das unangenehme Erlebnis durch den wiederholten Verweis auf Lebensmittel. Aman Mohammadi wird ein Sorbet zubereiten, das berühmte Mohabbat ka Sharbat, eine Delikatesse in der Zeit des Ramadan, des heiligen Fastenmonats der Muslime. Sie bereitet eine Speise und erörtert dabei Fragen im Zusammenhang mit der Konstruktion der eigenen Identität (körperlich, sozial, politisch, religiös).

 

DISCOMFORT DISCO ist eine Reihe kurzer, interaktiver digitaler Performances, die sich mit einer Vielzahl von Unannehmlichkeiten befassen, die die Künstler*innen erleben. Drei Künstler*innen kreieren neue Stücke, die von ihren Häusern aus aufgeführt werden und in die des Publikums eindringen, um die Menschen einzuladen, einen Blick in ihre Welten zu werfen und zu sehen, wie sie sich darin bewegen. Und das alles bei Chai, grünem Tee und Sorbet!

 

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Essen | Performance  

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Von | Mit Aman Mohammadi Licht Ujjaini Gosh Gedicht | Mitarbeit Skript Rajesh Nirmal  

Die Wissenschaftlerin und Performance-Künstlerin Aman Mohammadi lebt in Delhi. Derzeit promoviert sie in Theaterwissenschaft und Performance Studies an der School of Arts and Aesthetics, Jawaharlal der Nehru University in Neu-Delhi. In ihrer Forschung untersuchte sie unter anderem marginalisierte muslimische Performer*innen. Sie interessiert sich insbesondere für das soziopolitische Theater, für Minority Studies, Gender Studies und Körperpolitik. Aman Mohammadi, selbst einer Minderheit angehörend, lässt ihre Erfahrungen in ihre Politik einfließen. Sie war Mitglied verschiedener Theatergruppen und stand fast in ganz Indien auf der Bühne. Aktuell ist sie in der vom Indian Council for Cultural Relations und dem Korean Cultural Centre India geförderten Theater I-Entertainment-Inszenierung LEGENDS OF PRINCESS SRI RATNA , zu sehen. Aman Mohammadi zählt außerdem zum Ensemble von ALLEGEDLY, ein von Millika Taneja auf die Bühne gebrachtes Stück über Consens, sexuelle Übergriffe und soziale Gerechtigkeit, das via Zoom online bei den Theaterfestivals SPRING Utrecht, im Nationaltheater Mannheim, im KunstencentrumVooruit, Kaserne, u.a.m. zu sehen war.  Als Performerin des Zanana Ensemble engagierte sie sich für die  Anti-CAA/NRC-Bewegung (Citizenship Amendment Bill/National Register of Citizen) und präsentierte mit ihren Kolleg*innen ZANANA KA ZAMANA an verschiedenen Orten des Frauenprotests. ZANANA KA ZAMANA feiert die Power der Muslima, die den Kampf gegen das drakonische Gesetz anführten. 2018 wurde Aman Mohammadi für die Summer School in Köln ausgewählt.